Experteninterview

Experteninterview

PubliCare-WissWerkleiter Martin Broehl hat sich im Juni mit der Redaktion des Apothekenmagazins Rätsel-Pause zum Interview getroffen. Das Thema: ‪Stomversorgung‬ – Aufbruch in ein neues Leben.

Herr Broehl, warum wird die Anlage eines Stomas im Allgemeinen nötig?

Martin Broehl: Die überwiegende Zahl der Eingriffe wird durch bösartige Neubildungen erforderlich (Darmkrebs, etwa 50 bis 60
Prozent), gefolgt von Krebs der Harnorgane (20 Prozent) sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (10 Prozent).

Worin bestehen Unterschiede zwischen den Möglichkeiten der Stoma-Versorgung?

Martin Broehl: Um hier zu unterscheiden, muss man vor allem nach Zweck und Lage der Stomaanlage differenzieren. Wird das Stoma im Bereich des Dünndarms angelegt, so spricht man von einem Ileostoma, ist der Dickdarm involviert, von einem Colostoma, sind die Harnwege betroffen, von einem Urostoma. In allen Fällen jedoch ist es dem Patienten dauerhaft oder vorübergehend nicht mehr möglich, den Abgang von Harn oder Stuhl willentlich zu kontrollieren.“

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