Harninkontinenz – Wenn die Blase nicht funktioniert

Harninkontinenz

[…]. Inkontinenz ist auch in der heutigen Zeit noch ein Tabuthema. Inkontinenz belastet das Selbstwertgefühl und führt häufig zu Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen. Aus Schamgefühl werden die Beschwerden verschwiegen und es findet oft ein Rückzug aus dem sozialen Umfeld statt. Eine Inkontinenz kann durch verschiedene Erkrankungen ausgelöst werden, das beginnt bei einer einfachen Blasenentzündung und endet beim Krebs. Die Blasenentzündung kann sich durchaus zu einer Reizblase und im weiteren Verlauf zu einer Dranginkontinenz entwickeln. Welche Therapie im Einzelfall bei einer bestimmten Inkontinenz-Form infrage kommt, ist äußerst unterschiedlich. Daher gilt: Betroffene sollten sich von einem Arzt untersuchen und entsprechend beraten lassen.

Nach Operationen können manche Patienten, Männer wie Frauen, an Blasenentleerungsstörungen leiden. Die Blase nicht mehr willentlich vollständig entleeren zu können, ist ein gravierender Einschnitt ins gewohnte Leben. Spontanität sowie ein aktiver Lebensstil rücken plötzlich scheinbar in weite Ferne. Umso bedeutender wird die Frage nach der geeigneten Versorgungsmethode, die Lebensqualität und Unabhängigkeit zurückbringt. Eine mögliche Behandlungsform für Blasenentleerungsstörungen ist der Intermittierende Selbstkatheterismus. Diese Therapieform ermöglicht auf eine sichere und bequeme Art das regelmäßige selbstbestimmte, vollständige Entleeren der Blase mit Hilfe eines Katheters, der selbstständig durch die Harnröhre eingeführt wird. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist es sehr hilfreich, wenn sich weiterhin kompetente Fachkräfte um die Blasenentleerungsstörungen kümmern, auch in Kooperation mit der ambulanten Krankenpflege oder den pflegenden Angehörigen.

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Dieser Text ist in Zusammenarbeit mit dem TMVG Media Verlag entsatnden. Den vollständigen Text können Sie hier lesen.